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Mexicana mexicana

Lampropeltis

Lampropeltis mexicana mexicana

Beschreibung:


Die Mexikanische Königsnatter ist eine mäßig große Art von ca. einem Meter Länge. Sie hat einen deutlich vom Hals abgesetzten Kopf und eine gräuliche,gelblich oder bräunliche Grundfarbe. Die Zeichnung besteht aus weiß gesäumten schwarzen Flecken, Sattelflecken oder Ringen die ein rotes Zentrum besitzen.
Die Kopfzeichnung besitzt in der Regel ein dunkles gabelförmiges Zeichen,welches bei L.alterna durch verstreute Punkte und Flecken ersetzt wird.

Lampropeltis mexicana besitzt keine Unterarten sondern nur zwei Problemformen L.m.greeri und L.m.Thayeri.

Zitat aus einer Fachliteratur:Aufgrund der individuellen und möglicherweise geographischen Variabilität in Bezug auf ihre Färbung und Zeichnung existieren etliche Synonyme,von denen einige ihre Verfechter haben. Hier entschlossen wurden Taxa wie Leonis Günter 1893,Thayeri Loveridge 1924 und greeri Weeb 1991.Von diesen werden die Namen Thayeri und greeri wegen ihrer deutlichen Zeichnung von Terrianern weiter verwendet.

Anmerkung: Außer bei L.m.mexicana bereiten Jungtiere von greeri und thayeri gern Probleme bei der Aufzucht da sie nur selten selbständig ans Futter gehen und zwangsläufig Anfangs Zwangsgefüttert werden müssen was wiederum Probleme mit sich bringen kann wie zum Beispiel wieder Auswürgen des Futtertieres,und somit Probleme des Verdauungstrakts und Flüssigkeitsverlust.

Diese beiden Formen L.m.greeri/Thayeri würde ich aus meiner Sicht keinem Anfänger weiter empfehlen sondern nur an erfahrene Terrianer mit dem gewissen Fingerspitzengefühl vermitteln.

Herkunftgebiet

Das Vorkommen beschränkt sich ausschließlich auf Nord- und Mittelmexiko. Populationen von L.m.mexicana sind aus San-Luis-Potosi, Guanajuato und Zacatecas bekannt.
Lampropeltis mexicana bewohnt trockene Habiate,kommt aber nicht in echten Wüsten vor. L.m. trifft man häufig in trockenen Mischwäldern an. Diese Art ist eine nachtaktive Form. In Terrarienhaltung sieht man L.m. aber auch oft Tagsüber beim Sonnenbaden oder im dichten Zweigengestrüpp.



Terrarienhaltung


Das Becken für Lampropeltis m.mexicana sollte die Maße für ein bis zwei adulte Tiere mindestens 120x60x50 haben,das mit zu einem 3/4 der Grundflächen mit Pinienrinde, Reptibark oder unbehandeltem Rindenmulch aufgeschüttet wird.Der Rest der Flächen sollte mit einem grabfähigen Bodensubstrat wie zum Beispiel

Terrarienerde,Kokushumus oder Torf/Sandgemisch aufgefüllt werden.Zu beachten ist das dieser Teil des Terras immer leicht feucht gehalten wird und nicht zu stauben beginnt da sich der feine Staub in den Lungen der Tier ansammeln kann und Erkrankungen der Atemwege hervorrufen kann.

Die Vorzugstemperaturen liegen bei Tagsüber 28-30 Grad und Nachts um die 20-22 Grad. Die Beleuchtungsperiode ist in den Sommermonaten mit 13-16 Stunden bemessen.Desweiteren sollte im Terrarium ein Temperaturgefälle vorhanden sein.

Als Beleuchtung dienen Tageslicht Leuchtstoffröhren wobei auf spezielle UV- Leuchtstoffröhren gut verzichtet werden kann,wie gegenüber vielen Echsen die einen teilweise unerläßlichen Konsum an UV-Strahlen benötigen, brauchen Schlangen hingegen nicht zwingend UV Bestrahlung. Wichtiger erscheint ein Daylightpot für die benötigte Wärme und Imitation des Sonnenlichts.Unter dem Spot können
Temperaturen bis maximal 35 Grad erreicht werden. Mehr sollte es nicht sein.



Nahrung

In der der freien Natur ernähren sich Königsnattern von Nagern,kleinen Echsen,Amphibien,Eiern und auch Schlangen deswegen sollten Königsnattern in der Regel getrennt gehalten werden da es schon oftmals vorgekommen ist das Artgenossen nicht verschmäht wurden. Eine potenzielle Gefahr besteht bei der Art L.getula wo hingegen bei anderen Arten das Risiko eher gering betrachtet werden kann. Im Terrarium werden ausschließlich Nager verfüttert die dem Alter entsprechend angepasst werden.

Adulte Lampropelten bekommen von uns im Abstand von 10-14 Tagen eine adulte Maus. Jungtiere hingegen werden alle 4-6 Tage mit einer nackten Maus (Pimky) gefüttert. Bei einer Fütterung im Terrarium mit mehreren Tieren ist darauf zu achten das sich nicht beide Schlangen in ein Futtertier verbeißen da Schlangen so lange fressen bis das jeweilige Futtertier komplett im Rachen verschwunden ist, und somit das Risiko besteht den Artgenossen mit zu verspeisen.

Aus diesem Grund ist eine seperate Fütterung in Futterboxen z.B. Faunabox anzuraten diese Methode wird von uns bevorzugt angewandt und hat sich im Laufe der Zeit als praktisch erwiesen. Somit hat man das jeweilige Tier auch gut unter Beobachtung und kann bei ungewollten Schwierigkeiten rasch eingreifen.



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