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Herkunft und Haltungs Info.

Euprepiophis Mandarinus

Euprepiophis Mandarinus
(Elaphe Mandarina)




Verbreitung


Die genaue Verbreitung von E.mandarinus ist bis heute immer noch nicht volllständig geklärt.
So ist z.B. das Verbreitungsgebiet in Myanmar und Idien nur bruchstückhaft bekannt,denn
bis lang liegen lediglich vereinzelte Fundortangaben aus diesen Ländern vor.

Das bislang bekannteste Verbreitungsgebiet erstreckt sich über eine Fläche,die ungefähr der
von Europa entspricht.Im Einzelnen wurde E.mandarinus bisher in China (Zentral-und Süd
China: in den Provinzen Anhui,Beijing,Chongqing,Fujian) und anderen orten der Region
nachgewiesen.

Ein Chinesischer Herpetologe schrieb 1998,diese Art bevorzuge Lebensräume in Hügelland
und Mittelgebirgen mit höhenlagen von 300-1500 m ü.NN. nach Schulz (1996) is die Man-
darinnatter besonders häufig in Lagen von 2000 und 2500 m ü. NN.anzutreffen.

In allen Habiaten von E. mandarinus ist gemein,das sie sich durch mäßig warmes bis kühles
klima und eine hohe Bodenfeuchtigkeit auszeichnen.


Lebensweise


Es wurde berichtet das E.mandarinus sowohl in Wäldern entlang den Ufern
von Bachläufen als auch im Grasland anzutreffen sei.Diesem zu folge findet
man E.mandarinus auch in der Umgebung von Ortschaften und in
angrenzendem Kulturland.Selbst in Randbereichen von Reisanbauflächen
oder Weinanbaugebieten konnte E.mandarinus schon nachgewiesen werden.
Die bevorzugten Lebensräume sind lichte Bergwälder,die sich durch felsiges
Gelände durchsetzen,diese durch eine Vegetation aus Gras,Stauden,Büschen
und Bäumen auflockert.




Owohl E.mandarinus in seinem Verbreitungsgebiet zu den am häufigsten
Schlangen zählt,ist er auf Grund seiner versteckten und scheuen Lebens-
weise nur selten im offenen Gelände anzutreffen.Zumeist hält er sich unter
Steinen und in Erdlöchern versteckt.

Das Natürliche Beutespektrum besteht aus Kleinsäugern,hauptsächlich
Nest-
jungen Mäusen
.Gelegendlich sollen auch Echsen gefressen werden.
in der Natur legt E.mandarinus in der Zeit von Juni bis August bis
zu 16,gewöhnlich aber nur um die 5 eier ab.



Beschreibung

Der Körperbau ist stämmig und kräftig.Der Kopf setzt sich nur mäßig vom Hals ab.
Die Augen erscheinen klein,ihre farbe ist eben so wie die Zunge schwarz.E.manda-
rinus hat einen relativ kurzen gedrungen Schwanz,im Rumpfquerschnitt wirkt der
Körper rund,da die Bauchseite keine kielung aufweist.

Adulte (Geschlechtsreife) exemplare der Mandarinnatter erreichen Längen von bis
zu 100 cm bleiben zumeist aber deutlich kleiner.Es giebt jedoch Exemplare in
Nordvietnam,Indien die eine Länge von bis zu 170 cm nachwiesen.

Färbung der Mandarinnatter können je nach geographischer Herkunft variieren.
Zumeist ist die Grundfarbe bräunlich grau bis grau;es gibt aber auch prächtig
hellgrau und weißgrau gefärbte Exemplare.Typisch ist die Zeichnung aus
großen gelben flecken,die rund,oval oder rautenförmig sowie breitschwarz
und schmal gelb umrandet sind.Die gelb und schwarz anteile sind
variabel.

Terrarienhaltung


In einem mit Mandarinnattern besetzten Becken sollte ein Grabfähiges Bodensubstrat
(ich verwende Kokushumus) mehrere Versteck und rückzug möglichkeiten,eine Wasser-
schale und kletter vorrichtungen vorhanden sein.Desweiteren ist darauf zu achten das
ein Teil des Terrariums ständig feucht gehalten werden sollte,da E.mandarinus den
größten Teil des Wasserhaushalt über die Haut aufnimmt.Der andere Teil des
Terrariums sollte eher trockener ausgestattet werden z.B. mit Reptibark oder
anderen im Handel erhältlichen Materialien.

Wichtig ist das keine spitz und
scharfkanntigen Bodensubstrate verwendet werden da die Manderinnatter
sich durch den boden gräbt und sich verletzen könnte.

Die Temperaturen in einem Mandarinnatterbecken solten am Tag idealeweise 20
bis 25 grad erreichen.Es ist übrigens ein gerücht das sich Mandarinnattern nur in
Kellerräumen halten lassen sollen,da sie angeblich keine höheren Temperaturen
vertrügen.Tatsächlich werden auch spitzen von bis über 30 Grad tolleriert.
Allerdings sollten diese Temperaturen als Extremwerte verstanden,nur
kurzfristig und niemals über viele tage hinweg erreicht werden,
da es dann leicht zu einer erhöten Nervosität und somit zu
Fressverweigerung kommen könnte.

Wichtig ist ebnfalls eine deutliche Nachtabsenkung zwischen 17 und 20 Grad.
auf elektrisches Zubehör wie Heizmatten und Heizkabel kann völlig verzichtet
werden da sowas in einem Mandariennatterbecken nichts zu suchen hat.
Die Luftfeuchtigkeit sollte um die 60-80% liegen
Die Mindestanforderungen für zwei Mandariennattern sollten einer größe des
1,0-x0,5-x1,0-fachen (LxBxH) der Körperlänge der Schlangen haben.

Zu guter Letzt soll hier noch die Beleuchtung erwähnt werden.Ich verwende
für mein Terrarium eine herkömmliche 16 watt Sparlampe die kein zu
grelles Licht ab gibt.Als Zusatz verwende ich einen Leuchstoffbalken
der Täglich 10-12 std. in Betrieb ist.Gegenüber vielen Echsen und
Schildkröten brauchen Mandarinnattern nicht zwingend künstliches
UV-Licht es reichen also herkömmliche Weißlicht oder Warmton-
leuchten.



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